- Das Update wurde laut test.de am 17. Juli 2026 online veröffentlicht und läuft unter dem Prüfprogramm "Kaffeevollautomaten 07/2026".
- Zwölf Modelle sind neu in der Datenbank, insgesamt sind dort nach Angabe der Stiftung Warentest 35 Kaffeevollautomaten hinterlegt.
- Espresso, Cappuccino, täglicher Gebrauch und Handhabung gehen jeweils mit 20 Prozent ins Qualitätsurteil ein, Umwelteigenschaften mit 10 Prozent.
- Ergebnisse aus dem Prüfprogramm bis 12/2025 sind laut Stiftung Warentest nicht mit den neuen Noten vergleichbar.
- Die auf test.de genannten mittleren Online-Preise sind Momentaufnahmen; Verfügbarkeit und Tagespreis musst du separat prüfen.
Was sich mit dem Update vom 17. Juli 2026 geändert hat
Die Stiftung Warentest führt Kaffeevollautomaten nicht als einmaligen Jahrestest, sondern als laufend erweiterte Datenbank. Der aktuelle Stand trägt auf test.de das Veröffentlichungsdatum 17. Juli 2026 (letzte Aktualisierung der Seite: 20. Juli 2026) und den Titel "Automatisch lecker für unter 500 Euro". Neu aufgenommen wurden zwölf Maschinen, sie laufen unter dem Prüfprogramm "Kaffeevollautomaten 07/2026".
Nach Angabe der Stiftung Warentest umfasst die Tabelle damit 35 Geräte, deren Qualitätsurteile zwischen Gut und Befriedigend liegen. Die Einzelnoten und der Testsieger stehen hinter einer Bezahlschranke; das Freischalten kostet laut test.de 5,90 Euro, Flatrate-Kunden sehen die Ergebnisse ohne Zusatzkosten.
Für dich heißt das: Die Produktnamen, die Preisangaben und das Prüfprogramm sind frei einsehbar, die Noten nicht. Wer eine konkrete Kaufentscheidung an einer Note festmachen will, kommt an der Freischaltung bei der Stiftung Warentest nicht vorbei.
- Online-Veröffentlichung der neuen Ergebnisse: 17. Juli 2026
- Prüfprogramm der neuen Geräte: Kaffeevollautomaten 07/2026
- Geräte in der Datenbank: 35 (Angabe test.de)
- Spanne der Qualitätsurteile: Gut bis Befriedigend
Diese zwölf Modelle sind neu in der Datenbank
Die Neuaufnahmen decken ein breites Preisfeld ab: von einem sehr kompakten Einstiegsgerät bis zu Maschinen im vierstelligen Bereich. Auffällig ist, dass mit der Jura C3 und der Jura C9 gleich zwei Vertreter der neuen C-Klasse geprüft wurden und De'Longhi mit Eletta Explore und Eletta Ultra ebenfalls doppelt vertreten ist.
Die folgenden mittleren Online-Preise stammen aus der test.de-Tabelle (Ermittlung durch Geizhals, Stand 24. bzw. 28. Juli 2026). Für Saeco GranAroma, Siemens EQ 700 iAroma TQ727D03 und Smeg BCC11BLMEU liegen uns aus der frei einsehbaren Ansicht keine belegbaren Preisangaben vor – wir nennen deshalb keine.
Eine Wertung der Modelle nehmen wir hier nicht vor: LagerAlarm.eu betreibt kein Testlabor, sondern vergleicht Preise und Verfügbarkeiten.
- De'Longhi Eletta Explore – 849,00 Euro; De'Longhi Eletta Ultra – 1.159,00 Euro
- Jura C3 – 640,00 Euro; Jura C9 – 800,00 Euro
- Nivona Cafe Romatica 695 – 679,00 Euro; Melitta Barista SE – 680,00 Euro
- Krups Evidence Hot&Cold – 556,00 Euro; WMF Perfection 860 – 1.249,00 Euro
- Tchibo Esperto mini – 299,00 Euro
- Ohne belegte Preisangabe: Saeco GranAroma, Siemens EQ 700 iAroma TQ727D03, Smeg BCC11BLMEU
Wie das Qualitätsurteil zustande kommt: Gewichtung der Prüfpunkte
Die Stiftung Warentest gewichtet vier Blöcke gleich stark mit je 20 Prozent: Espresso, Cappuccino, täglicher Gebrauch und Handhabung. Umwelteigenschaften gehen mit 10 Prozent ein, Schadstoffe und Sicherheit mit jeweils 5 Prozent.
Diese Verteilung erklärt, warum ein Gerät mit vielen Funktionen nicht automatisch vorne liegt: Getränkequalität und Alltagstauglichkeit machen zusammen 80 Prozent aus, Ausstattungsmerkmale wie Cold-Brew-Programme fließen nur insoweit ein, wie sie sich in diesen Blöcken auswirken.
Zusätzlich greift eine Abwertung: Ab dem Urteil Befriedigend (3,1) in der Verkostung wertet die Stiftung Warentest das jeweilige Urteil für Espresso beziehungsweise Cappuccino ab – je schlechter die Verkostung, desto stärker der Effekt. Schwächen in der Tasse lassen sich also nicht durch gute Handhabung ausgleichen.
- Espresso 20 %, Cappuccino 20 %
- Täglicher Gebrauch 20 %, Handhabung 20 %
- Umwelteigenschaften 10 %
- Schadstoffe 5 %, Sicherheit 5 %
- Abwertung des Espresso- bzw. Cappuccino-Urteils ab Verkostungsnote 3,1
Verkostung, Temperaturen, 300 Getränke: was im Labor passiert
Für die Sensorik verkosten laut Stiftung Warentest drei Kaffeesommeliers Espresso und Cappuccino – zunächst blind in Werkseinstellung, ohne das Gerät zu kennen, anschließend nach eigener Optimierung der Einstellungen. Verwendet werden einheitlich Espressobohnen mit gutem Urteil aus dem eigenen Bohnentest und Frischmilch mit rund 3,5 Prozent Fett.
Messtechnisch geprüft werden unter anderem Crema, Espressotemperatur nach Kaltstart und im betriebswarmen Zustand, Temperaturschwankungen, die Konstanz der Getränkemengen sowie die Variierbarkeit von Menge, Stärke und Mahlgrad. Die Handhabung beurteilen fünf Nutzerinnen und Nutzer, die selbst einen Vollautomaten betreiben; die Anleitung wird in Anlehnung an DIN EN 82079-1 bewertet.
Der Reinigungsaufwand wird in einem Praxisdurchlauf mit 300 Getränken erfasst – dabei zählt auch, wie stark eine Maschine tropft, spritzt und ihre Standfläche verschmutzt. Die Schadstoffprüfung untersucht Wasser aus dem Kaffeeauslauf nach 16 Stunden Standzeit auf Aluminium, Blei, Cadmium, Chrom, Nickel, Kupfer und Zinn.
- Drei Sommeliers, Verkostung blind und nach Optimierung
- Temperatur- und Mengenkonstanz werden mehrfach gemessen
- Praxisprüfung Reinigung über 300 Getränkebezüge
- Schadstoffprüfung auf sieben Metalle im Auslaufwasser
Folgekosten: Wasserfilter, Strom und Entkalker
Für viele Kaufinteressierte ist der Anschaffungspreis nur die halbe Rechnung. Die Stiftung Warentest berechnet die jährlichen Kosten für Wasserfilter aus dem Preis pro Filterpatrone und der vom Anbieter empfohlenen maximalen Nutzungsdauer – eine Zahl, die je nach Marke deutlich auseinandergeht.
Zusätzlich wird die Filterleistung gemessen: mit hartem Wasser von etwa 17 Grad deutscher Härte, bis das gefilterte Wasser wieder über 8,3 Grad deutscher Härte liegt. Daraus leitet das Institut eine rechnerische Reichweite in Tassen ab, inklusive der Spülvorgänge beim Ein- und Ausschalten. Genau diese Spülungen sind ein Grund, warum der Wasser- und Stromverbrauch im Alltag höher ausfällt als erwartet.
Unter Umwelteigenschaften bewertet die Stiftung Warentest außerdem den Stromverbrauch inklusive Standby, die Geräuschentwicklung, die Reparierbarkeit (unter anderem praktische Reparaturversuche an Heizung, Pumpe und Dichtungen) sowie die Frage, ob das empfohlene Entkalkungsmittel die schwer abbaubare Sulfamidsäure enthält.
- Filterkosten pro Jahr aus Patronenpreis und empfohlener Nutzungsdauer
- Filterreichweite geprüft von 17 auf 8,3 Grad deutscher Härte
- Stromverbrauch wird auch im Standby erfasst
- Reparaturversuche an Heizung, Pumpe und Dichtungen
- Entkalker wird auf Sulfamidsäure-Anteil geprüft
Warum du alte Testnoten nicht mit den neuen vergleichen darfst
Die Stiftung Warentest weist ausdrücklich darauf hin, dass das Prüfprogramm bis 12/2025 ähnlich, aber nicht identisch war und die Ergebnisse wegen abweichender Bewertungen nicht mit dem aktuellen Test vergleichbar sind. In der Tabelle steht deshalb bei jedem Gerät, aus welchem Untersuchungsprogramm sein Urteil stammt – etwa 10/2024, 06/2025 oder 07/2026.
Praktische Folge: Wenn ein Händler oder ein Vergleichsportal eine ältere Note als Argument nutzt, sagt das nichts über die Platzierung im Programm 07/2026. Auch ein Modellname allein reicht nicht – geprüft wird immer eine konkrete Typbezeichnung wie Siemens EQ 700 iAroma TQ727D03 oder Smeg BCC11BLMEU.
Ebenso wichtig: Die auf test.de genannten mittleren Online-Preise sind Stichtagswerte (Ermittlung durch Geizhals). Was ein Gerät heute kostet und ob es lieferbar ist, ändert sich täglich – dafür ist der Preis- und Verfügbarkeitsvergleich zuständig, nicht die Testnote.
- Untersuchungsprogramm steht in der Tabelle bei jedem Gerät
- Noten aus Programmen bis 12/2025 sind nicht vergleichbar
- Immer die exakte Typbezeichnung abgleichen
- Preisangaben im Test sind Stichtagswerte, keine Tagespreise
Checkliste für den Kauf nach dem Update
Bevor du dich auf eine Note stützt, lohnt der Blick auf die eigenen Trinkgewohnheiten. Die Stiftung Warentest prüft sowohl Geräte mit automatischer Milchschaumzubereitung als auch Maschinen ohne Milchsystem; die minimalistischen Modelle kosten laut test.de etwa zwischen 280 und 630 Euro (Stand Juli 2026) und stehen beim Espresso den teureren oft nicht nach.
Der Titel des aktuellen Beitrags auf test.de – "Automatisch lecker für unter 500 Euro" – deutet darauf hin, dass sich in der Datenbank auch günstige Empfehlungen finden. Die Zuordnung zu konkreten Modellen ist jedoch nur nach dem Freischalten der Ergebnisse möglich.
Sinnvoll ist deshalb ein zweistufiges Vorgehen: erst die Anforderungen festlegen und die Kandidatenliste eingrenzen, dann die Ergebnisse zu diesen Geräten prüfen und zuletzt Preis und Verfügbarkeit beobachten. Gerade bei neu getesteten Modellen ziehen Preise nach einer Testveröffentlichung häufig an oder die Geräte sind kurzfristig nicht lieferbar.
- Brauchst du ein automatisches Milchsystem oder reicht eine Dampfdüse?
- Wie viel Stellfläche steht zur Verfügung – Breite, Tiefe und Höhe messen
- Filterkosten pro Jahr und Entkalkermittel in die Rechnung aufnehmen
- Reparierbarkeit einbeziehen, wenn das Gerät lange halten soll
- Typbezeichnung notieren und Preis sowie Lieferbarkeit über die Zeit beobachten
Häufige Fragen
Welcher Kaffeevollautomat ist Testsieger bei Stiftung Warentest 2026?
Das Qualitätsurteil und die Platzierung stehen bei test.de hinter einer Bezahlschranke; das Freischalten der Ergebnisse für 35 Geräte kostet laut Anbieter 5,90 Euro. Frei einsehbar ist nur, dass die Urteile von Gut bis Befriedigend reichen. Wir nennen keine Noten, die wir nicht belegen können.
Wann hat Stiftung Warentest die Kaffeevollautomaten zuletzt aktualisiert?
Die aktuellen Ergebnisse wurden laut test.de am 17. Juli 2026 online veröffentlicht, die Seite selbst wurde am 20. Juli 2026 aktualisiert. Die zwölf neuen Geräte laufen unter dem Untersuchungsprogramm "Kaffeevollautomaten 07/2026".
Welche 12 Kaffeevollautomaten sind neu im Test?
Neu geprüft wurden De'Longhi Eletta Explore und Eletta Ultra, Jura C3 und Jura C9, Krups Evidence Hot&Cold, Melitta Barista SE, Nivona Cafe Romatica 695, Saeco GranAroma, Siemens EQ 700 iAroma TQ727D03, Smeg BCC11BLMEU, Tchibo Esperto mini und WMF Perfection 860.
Wie gewichtet Stiftung Warentest die Prüfkriterien bei Kaffeevollautomaten?
Espresso, Cappuccino, täglicher Gebrauch und Handhabung zählen je 20 Prozent, Umwelteigenschaften 10 Prozent, Schadstoffe und Sicherheit je 5 Prozent. Ab einer Verkostungsnote von 3,1 wird das Urteil für Espresso oder Cappuccino zusätzlich abgewertet.
Kann ich Testnoten aus früheren Kaffeevollautomaten-Tests vergleichen?
Nein. Die Stiftung Warentest schreibt, dass das Prüfprogramm bis 12/2025 ähnlich war, die Ergebnisse aber wegen anderer Bewertungen nicht mit dem aktuellen Test vergleichbar sind. In der Tabelle ist zu jedem Gerät das jeweilige Untersuchungsprogramm angegeben.
Quellen
Dieser Beitrag stützt sich auf die folgenden öffentlich zugänglichen Angaben. Preise und Verfügbarkeiten ändern sich laufend – prüfe sie unmittelbar vor einer Kaufentscheidung direkt beim Händler.
- Stiftung Warentest: Kaffeevollautomaten im Test (Veröffentlichung 17.07.2026, Prüfprogramm und Gewichtung)
- Stiftung Warentest: Testergebnisse-Tabelle Kaffeevollautomaten (Modelle, mittlere Online-Preise, Untersuchungsprogramm)
- Stiftung Warentest: WMF Kaffeevollautomaten in der Testdatenbank (Perfection 860)
- Stiftung Warentest: Tchibo Kaffeevollautomaten in der Testdatenbank (Esperto mini)


